Aktuelles aus der Arche Zürich

Ein unglaublicher «Hosenlupf»

Geschrieben von Rainer Fröhlich | 02.02.2026

Ende letzten Jahres mussten gleich zwei unserer vier Standorte der Kinderbegleitung umziehen. Grund war das Auslaufen der Mietverträge. Auch wenn das Unterfangen bestens geplant und nicht unterschätzt war, so zeigte es sich im Nachhinein als enorme Herausforderung. Gut, ist sie nun geschafft.

Manche Dinge schiebt man gerne ein bisschen vor sich her. Ein Umzug könnte so etwas sein. Vor allem, wenn es einem dort gut gefällt, wo man ist. Der Zufall wollte es, dass die Mietverträge unserer Standorte Grünau und Seebach im Herbst letzten Jahres ausliefen. Verlängerungen waren nicht möglich. Da dieser Umstand schon seit längerer Zeit bekannt war, wurde die Suche nach neuen Räumlichkeiten schon vor vielen Monaten lanciert. Über viele Kanäle wurde gesucht. Wie erwartet, gestaltete sich die Suche sehr schwierig. Angebote gab es zwar immer wieder, doch wegen der hohen Mietpreise wurde man lange nicht fündig. Die Nervosität stieg bereits ein wenig, doch schlussendlich hat sich in beiden Fällen ein Türchen aufgetan.

Logistische Hochleistung
Woran muss man bei einem solchen Umzug denken? Zum Beispiel daran, genügend Zügelkisten zu organisieren und sie frühzeitig einzupacken. IT-Infrastruktur muss schnell wieder nutzbar sein, Schlüssel sind zu bestellen. War da noch mehr? Natürlich, noch viel mehr musste auf die Checkliste: Adressen auf der Webseite mussten angepasst werden, die Flyer waren nicht mehr aktuell, Parkplätze sollten beschildert werden, Türen gab es anzuschreiben. Ist die Signaletik gut durchdacht? Sind alle Kinder und Jugendlichen und ihre Begleiter:innen ausreichend informiert? Und, und, und, es hörte fast nicht auf mit Fragen und Hürden, die gemeistert werden wollten.

Ende gut, alles gut
Die beiden Standortleitungen haben, wie heute zu erleben ist, Grossartiges geleistet. Bereits bei der Vorarbeit. Sie bleiben aber sehr bescheiden, trotz ihrer enormen Leistung. Finn Haldimann in der KB Seebach und Viviana Velardi in der KB Grünau sind nun einfach nur froh, ihren Umzug gut «überstanden» zu haben und sich endlich wieder dem Tagesgeschäft widmen zu können. Die Tandems haben sich gut eingelebt und schätzen die Vorzüge des neuen Standortes. In Seebach zum Beispiel gibt’s in der Genossenschaft Hagenbrünneli einen schönen Aussenraum zum Spielen und sogar Backmöglichkeiten in der Küche des Siedlungsraums. Und in der Grünau schätzt man unter anderem sehr, dass der neue Ort nur wenige Schritte vom früheren entfernt ist. Vielleicht träumen die einen oder anderen noch den Vorteilen des alten Ortes nach. Im Grossen und Ganzen sind aber alle zufrieden.

Neue Standorte