<img height="1" width="1" style="display:none" src="https://www.facebook.com/tr?id=1846449796167870&amp;ev=PageView&amp;noscript=1">
Skip to content

Geheimnisse der Glasbläserkunst – Von Murano bis Mexiko

Wer hat sie nicht schon bewundert, die allseits beliebten, kunterbunt schillernden Figuren und Gefässe aus Muranoglas, die als Mitbringsel unzähliger Italienreisen in mancher Souvenirsammlung landen und am Ende bei uns im Brockenhaus? Wie werden diese wunderlichen Kleinodien eigentlich hergestellt?

Muranoglas-Prof-Archibald

Liveschaltung nach Venedig: Die Lagunenstadt liegt im Dunst. Tauben kreisen träge über dem Gewirr aus Kanälen. Unser Freund Professor Archibald befindet sich auf Forschungsreise im schönen Italien. Er lässt den Markusplatz hinter sich und besteigt ein Boot nach Murano. Die Stimmung ist herbstlich. Nebelschwaden ziehen über das Meer und verleihen dem Ort eine zauberhafte Stimmung. Während den acht Minuten Fahrzeit zur Insel der Glasbläser lässt Professor Archibald vor seinem inneren Auge die Geschichte der Glasherstellung Revue passieren.

Murano, das ist nicht nur eine Stilrichtung dieser Kunst, sondern auch ein Ort, genaugenommen eine Insel, Venedig vorgelagert, die sich seit Jahrhunderten dem Glaskunsthandwerk verschrieben hat. In zahlreichen Glashütten glühen die Schmelzöfen heute auch für neugierige Touristen der Lagunenstadt. Staunend betrachten die täglich tausenden Besucher die Meister bei ihrer schweisstreibenden Arbeit, unermüdlich der flammenden Hitze trotzend, die ihnen aus den Öfen entgegenlodert. Die Temperatur in einer Sauna ist im Vergleich dazu ein Kindergeburtstag. Das Erschaffen der typischen, mundgeblasenen Muranoglas-Figuren mit ihren eingeschlossenen Luftbläschen benötigt nicht nur Kunstfertigkeit, sondern auch ein geschwindes Arbeiten. Sobald der Glasbläser den glühenden Klumpen mit einem hohlen Eisenstab aus dem Ofen nimmt, in dem das Glas bei 1400 Grad geschmolzen wurde, muss er sich beeilen, ihm durch stetiges Hineinblasen Form zu geben. Das Werkstück ist dabei ständig in Bewegung zu halten, damit es nicht zu früh abkühlt und erstarrt, bevor das Kunstwerk vollendet ist. Nur bei der richtigen Übergangstemperatur von etwa 1100 Grad lässt sich das Glas formen.

Jahrhundertelang war die Kunst der Glasbläserei ein gut gehütetes, sagenumwobenes Geheimnis. Für den Unwissenden grenzte das, was in den verborgenen Werkstätten, Alchimistenkammern gleich, im glutroten Schein der Glashütten geschah, beinahe schon an Zauberei. Nur wenige Meister verstanden es, das flüssige Feuer zu bändigen, und wurden dafür hochverehrt. Dem einfachen Menschen blieb das kostbare Gut vorenthalten. Wohlbetuchte allein besassen Schätze aus Glas. Nicht selten nahm einer der Meister sein Geheimnis mit ins Grab, was, wenn es keinen Nachfolger gab, den Niedergang einer ganzen regionalen Herstellungsstätte bedeuten konnte. Ein spannender Film zu diesem Thema ist «Herz aus Glas» (1976) von Werner Herzog.

Glas in der Natur
Glas gab es schon lange bevor es uns Menschen gab. In der Natur existiert es seit Anbeginn der Zeit. Es entsteht, wenn bestimmte Gesteinsarten extremen Hochtemperaturen ausgesetzt sind, so zum Beispiel bei Vulkanausbrüchen, Blitzeinschlägen oder Meteoritenaufprallen. Dabei schmilzt das Gestein, kühlt dann sehr schnell ab und erstarrt schliesslich. So entsteht natürlich geformtes Glas. Beispielsweise Obsidian, scharfkantiges, schwarz schimmerndes Glas vulkanischen Ursprungs, das den Azteken in Mexiko vor der Ankunft der spanischen Eroberer zu jahrhundertelanger Vorherrschaft über Zentralamerika verhalf. Sie betrieben damit Handel oder nutzten es zur Weissagung, indem sie aus Vulkanglas hergestellte magische Spiegel nach der Zukunft befragten. Tezcatlipoca (Rauchender Spiegel), der aztekische Gott der Nacht, wird mit ihnen in Verbindung gebracht. Obsidian wurde nach dem Römer Obsius benannt, der das Vulkanglas aus Äthiopien mit nach Hause brachte. Moldavit schliesslich ist ausserirdischer Herkunft, Tektiken glasige Geschosse, die bei Meteoritenniedergängen über Sandlandschaften entstehen. Blitzeinschläge formen aus ihnen sogenannte Fulguriten, auch Quarzglas genannt. Bereits Steinzeitmenschen stellten im Mesolithikum (Mittelsteinzeit) aus diesen natürlich entstandenen Materialen Werkzeuge und Waffen her. Das war 7000 Jahre v. Chr.

Aztekenfiguren_Prof-Archibald
Aztekenfiguren aus Goldobsidian (Vulkanglas)

Künstliches Glas – Antike und Mittelalter
Doch ab wann begannen unsere Vorfahren, selbst Glas herzustellen? Die ersten Objekte sind Glasperlen und Amulette aus dem Jahr 3500 v. Chr., gefunden in Ägypten und dem östlichen Teil Mesopotamiens. Kalkhaltigem Sand wurde Soda hinzugefügt, diese Mischung dann in einen überhitzten Ofen geschoben, worauf eine farbige, glasartige Schicht entstand. Damit veredelte Gefässe aus Ton wurden von phönizischen Kaufleuten und Schiffern im gesamten mediterranen Raum verbreitet.

Die ältesten Fragmente von Glasvasen stammen aus Mesopotamien im 16. Jahrhundert v. Chr. In derselben Zeit entstanden auch in Ägypten frühe Zeugnisse der Hohlglasproduktion, ebenso im griechischen Mykene, in China und dem Nordtirol. Diese frühen Gläser dienten zum Beispiel als Salben- oder Ölbehälter. Das früheste sicher zu datierende Glasgefäss ist ein Kelch mit der Inschrift des Namens des ägyptischen Pharaos Thutmosis III. Es entstand um 1450 v. Chr. Bald wurden auch Töpfe hergestellt mit Hilfe von Sandformen, die in geschmolzenes Glas getaucht und dann auf einer flachen Steinplatte zu ihrem gewünschten Aussehen geformt wurden.

Das erste Rezept zur Glasherstellung wurde im Jahr 658 v. Chr. niedergeschrieben und in der Bibliothek des assyrischen Königs Assurbanipal aufbewahrt. Es lautete: «Nimm 60 Teile Sand, 180 Teile Asche aus Meerespflanzen und fünf Teile Kreide und du erhältst Glas.» Es wurde nun mehr und mehr mit Glas gearbeitet und viele neue Schmelztechniken wurden entwickelt. Bis heute werden im Wesentlichen die gleichen Rohstoffe verwendet, jedoch in etwas anderen Mengenverhältnissen.

Der nächste Meilenstein in der Herstellungsgeschichte war die Entdeckung des Glasblasens mit Hilfe eines Rohres. Syrische Handwerker in der Region Sidon-Babylon begannen damit im Zeitraum zwischen 27 und 14 n. Chr. Im wachsenden Römischen Reich gewann Glas immer mehr an Bedeutung und wurde in immer grösseren Gebieten verbreitet, über die Seidenstrasse sogar bis nach China, obwohl die Glasherstellung dort längst schon erfunden worden war.

Ungefähr 100 n. Chr. gelang in Alexandria erstmals die Schmelze von farblosem Glas. Dank höheren Temperaturen und kontrollierter Erhitzung konnte die Qualität verbessert werden. Glasfenster zierten nun römische Villen, Thermen und Regierungsgebäude. In Mittel- und Westeuropa wurde gläserner Schmuck in Form von Armreifen oder Ringperlen immer beliebter.

Mit dem Fall des Römischen Reiches kam die Entwicklung der Glasbläserkunst ins Stocken und wurde nicht mehr weiterentwickelt. Der Niedergang des westlichen Reichteils begann mit der Absetzung des weströmischen Kaisers Romulus Augustulus im Jahre des Herrn 476. Viele Glasherstellungstechniken gingen verloren und die Gläser wurden immer schlichter. Eine finstere Zeit brach an: Das frühe Mittelalter.

Archäologische Funde von Glaswaren auf der Insel Torello bei Venedig, die aus dem späten 7. und 8. Jahrhundert stammen, veranschaulichen deutlich, wie sich die Produktionstechniken seit der Antike stark gewandelt hatten. In der Lagunenstadt entstand ein neues Zentrum der Glasbläserkunst. Ihr Herz war eine kleine Insel, genannt Murano, wo eine Erfolgsgeschichte begann, die bis heute andauert. Um 1000 n. Chr. wurden im östlichen Mittelmeerraum immer grössere Gefässe und Schalen hergestellt. Da es zunehmend schwerer wurde, die benötigten Rohstoffe wie zum Beispiel Soda aus Syrien und Ägypten herzuschaffen, wurden sie ersetzt durch Pottasche. In seinem Werk «De diversis artibus» beschrieb der Benediktinermönch Theophilus Presbyter viele Techniken der Glasherstellung, das Blasen von Flach- und Hohlglas sowie auch die Handhabung von Schmelzöfen. Asche von getrocknetem Buchenholz wurde mit gesiebtem Flusssand vermischt, im Ofen unter ständigem Rühren einen Tag und eine Nacht lang getrocknet, in einen Tiegel gefüllt und über Nacht bei starker Hitze geschmolzen. Dieses Glas bildete die Grundlage der gotischen Kirchenfenster so mancher Kathedrale.

Venedig, im 11. Jahrhundert bereits eine Handelsmetropole, entwickelte sich zum Zentrum der europäischen Glasbläserkunst. Auch deutsche Glasmacher tüftelten an einer Technik zur Herstellung von Glasplatten, die im 13. Jahrhundert von den Venezianern verbessert wurde.

Fensterglas als Verzierung von Kathedralen und Klöstern wurde immer häufiger, war für die nichtklerikale Bevölkerung jedoch bis weit ins Mittelalter ein Zeichen von Luxus und fand Verwendung vor allem in Palästen und Häusern reicher Kaufleute. Das hierfür angewandte Mondglasverfahren war bereits im vierten Jahrhundert im Orient entwickelt worden. Im 15. Jahrhundert entwickelte sich die Glasmalerei. Biblische Motive zierten von nun an Kirchenfenster, und Wappen und historische Erzählungen erschienen auf Gläsern wichtiger Gebäude.

In Venedig, dem mittelalterlichen Zentrum der europäischen Glaskunst, waren in den besten Zeiten bis zu 800 Menschen in Glashütten beschäftigt. Seit 1271 durfte kein Glas mehr importiert werden, um die eigene Industrie zu schützen, und es durften keine ausländischen Kräfte dort arbeiten. 20 Jahre später wurde die Produktion auf die Insel Murano verlagert. So konnten die Geheimnisse der Glasbläserkunst bewahrt werden. In Altare bei Genua entstand schliesslich eine neue Glasmetropole, in der auch Glasmacher aus dem Ausland arbeiten durften, ohne die strengen Verordnungen von Venedig. Die angewandten Verfahren verbreiteten sich von nun an in ganz Europa, insbesondere in Frankreich.

Künstliches Glas – Renaissance und Neuzeit
Ihren Höhepunkt erreichte die venezianische Glasmacherkunst zwischen dem 15. Und dem 17. Jahrhundert. Man liess sich von der syrischen Emailmalerei inspirieren und entwickelte diese weiter. Es gelang schliesslich auch die Herstellung reinsten Kristallglases von absoluter Farblosigkeit und einzigartigem Glanz. Venezianische Glasmacher waren so hoch angesehen, dass ihnen oft gar der Aufstieg in den Adelsstand gelang. Aufwendig hergestellte Glasperlen waren ein weiterer Exportschlager und wurden auch als Zahlungsmittel gebraucht.

Derweil wurden in England und Frankreich neue Verfahren entwickelt. Der englische Glasmacher George Ravenscroft liess im Jahr 1674 das von ihm erfundene Bleikristall patentieren. Durch Zugabe von Bleioxid wurde eine nie zuvor gesehene Brillanz und Stärke erreicht, die sich wunderbar zum Schleifen und weiteren Bearbeiten eignete. Europaweit bekannt wurde diese neue Technik jedoch erst in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Ein bis heute beliebtes Bleikristallglas ist «Böhmisches Glas», das in Tschechien und Ostdeutschland hergestellt wird.

Belgisches-Kristall_Prof.Archibald
Böhmisches Glas (Bleikristall), bernsteinfarben, kobaltblau und rubinrot überfangen

In Frankreich wurde 1688 in der französischen Manufaktur Saint-Gobin erstmals gewalztes Glas fabriziert. Unter König Louis XIV fand dieses Plattengiessverfahren Verwendung bei der Herstellung von Spiegeln.

Im 18. Jahrhundert wurde die venezianische Glasbläserkunst zunehmend von barockem Schnittglas verdrängt. Künstler aus Böhmen, Schlesien, Brandenburg, Nürnberg und Sachsen ritzten dekorative Element in ihre Machwerke, und 1856 entwickelte ein gewisser Friedrich Siemens den ersten Glasofen mit Regenerativfeuerung, später doppelte er nach mit einem Wannenofen. Es begann das Zeitalter der Industrialisierung. Dank der maschinellen Herstellung konnten sich nun auch Leute, die nicht zur Oberschicht gehörten, Produkte aus Glas leisten.

Nach dem Ende der Republik Venedig, die bis 1797 bestand, befand sich die Glasbläserkunst von Murano im Niedergang. Im Lauf des 19. Jahrhundert kam es zur Neubelebung. Seit 1924 gehört die Insel Murano zur Stadt Venedig. Die Glashütteninsel mauserte sich zur beliebten Touristenattraktion, dank der heute Tag für Tag zahlreiche interessierte Besucher durch die traditionsreichen Glashütten geführt werden und staunend der Entstehung der gläsernen Kunstwerke beiwohnen können.

Showdown in Venedig
Verschiedene Techniken werden in den Glashütten von Murano für die bunten, mundgeblasenen Kunstwerke angewandt: Die «Somerso»-Technik, die eingeschlossene Luftbläschen entstehen lässt, oder die «Millefiori (Tausend Blumen)»-Technik, bei der bunte Stäbchen in das Glas eingearbeitet werden. Mit der «A sbruffi»-Technik werden verschiedenfarbige Glasschichten ineinander verschmolzen. Bei diesem sehr langwierigen Prozess arbeitet der Meister mit einem Servente (Gehilfen) zusammen. Das «Schillern», ein irisierender Effekt, wird erreicht, wenn das Objekt Zinntetrachlorid-Dämpfen ausgesetzt wird. Es entstehen Ablagerungen auf der Oberfläche, die in allen Regenbogenfarben schimmern.

Und nun ein kleiner Crashkurs zur Herstellung von Glas nach Murano-Art:
Man ziehe mit einem hohlen Metallrohr, genannt «canna de soffio» oder «fero sbuso», den geschmolzenen Klumpen Glas, die «pela», aus dem Ofen, sobald dieser die richtige Temperatur erreicht hat. Dann blase man hinein in das Rohr und gebe dem Glas, das nun einer glühenden Seifenblase ähnelt, die gewünschte Form. Achtung: Nicht vergessen, den Stab stetig zu drehen, damit das geschmolzene Glas nicht erstarrt. Alles klar?

Doch Spass beiseite: Um ein Maestro der muranesischen Glasbläserei zu werden, braucht es nicht weniger als 30 bis 35 Jahre unaufhörliche harte Arbeit. Die Tradition wird von Generation zu Generation weitergegeben. Schon im Alter von acht bis zehn Jahren begleiten die Söhne ihre Väter und Grossväter zu den Öfen, um das flüssige Glas zu formen. Niemand ausser ihnen kennt die geheime Zusammensetzung der Zutaten, die benötigt werden. Obwohl es mittlerweile Maschinen zur Glasfabrikation gibt, werden in Murano bis heute alle Objekte in Handarbeit hergestellt.

Jungendstil_Prof.Archibald
Cameo-Vase à la Émile Galle, Jugendstil. Opakes, gelb leuchtendes Milchglas, überfangen mit eingravierten floralen Motiven 

Im 20. Jahrhundert unserer Zeitrechnung entstanden neue Stile der Glasbläserkunst, so zum Beispiel das Kamee- oder Cameo-Verfahren, bei dem mit der Überfangglas-Technik Verzierungen in leuchtenden Farben über das Glas gezogen wurden. Etabliert wurde dieses neue Kunsthandwerk von Émile Galle, einem der bekanntesten Vertretern des Jugendstils.

Auch als Gebrauchsgegenstand gewann Glas zunehmend an Bedeutung. Praktische Einmachgläser mit Gummiverschluss, Bülacher Glas genannt (später Vetropack), wurden während des ersten Weltkriegs zu einem unentbehrlichen Vorratsutensil. Später wurden Getränke in Glasflaschen abgefüllt und mit Pfandflaschen-Depot belegt, bevor der Siegeszug von PET begann, was zu einem gewaltigem Entsorgungsproblem und zu Inseln aus Plastik in den Ozeanen führte.

Bülacher-Glas-Prof.-Archibald
Bülacher Glas (Vetropack), 1. Weltkrieg 

Doch zurück nach Venedig: Inzwischen hat unser Freund Professor Archibald die Insel Murano erreicht. Verjagt von Vivaldi-spielenden Strassengeigern, folgt er den Touristenströmen auf ihrem Weg zu den Glashütten, entlang von Schaufenstern, gefüllt mit gläsernen Kunstwerken, die dort schimmern wie verfestigtes Sonnenlicht, und damit verlieren wir ihn aus den Augen. Das ist auch gut so, denn wir möchten den Professor nicht weiter stören auf seiner Forschungsreise.

Update: Es erreicht uns die Kunde, der Professor sei mittlerweile braungebrannt zurückgekehrt aus dem schönen Venedig. Merkwürdige Geräusche dringen aus seinem unterirdischen Labor. Es sind wundersame Melodien. Professor Archibald sitzt gedankenverloren vor unterschiedlich hoch gefüllten Weingläsern und fährt mit seinen Fingern andächtig über deren Ränder. Es entsteht dabei eine ätherische Musik, die nicht von dieser Welt zu stammen scheint…

FORTSETZUNG FOLGT

Belgisches-Kristallgläserset

Quellenangaben: