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Von der Waid nach Wollishofen

Ende 2025 musste nach rund 25 Jahren das Wohnhaus Waid in Wipkingen aufgegeben werden. In Wollishofen wurde nun ein neues Wohnhaus bezogen.

Noch sind nicht alle Zügelkisten ausgepackt, aber trotzdem wird es im neuen Wohnhaus von Tag zu Tag gemütlicher. Anfang Dezember haben die 18 Bewohnenden und das Team den Umzug angetreten. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen.

«Der erste Zügeltag begann mit einer Überraschung: Keine Zügelmänner weit und breit! Als ich bei der Zügelfirma anrief, erhielt ich die Antwort, dass ein Computerfehler vorliegt - es werde jedoch möglichst rasch Hilfe organisiert. Tatsächlich stand nach circa zwei Stunden das erste Zügelauto vor der Tür und der lang ersehnte Umzug konnte endlich beginnen», berichtet Teamleiter Philipp Schneider über den harzigen Start ins Zügelabenteuer.

Am ersten Abend richteten das Wollishofen Team zusammen mit den ersten vier Bewohner:innen die Fernseher ein, schauten, dass die Betten bereit waren und alle die erste Nacht sorglos am neuen Ort verbringen konnten. Nach drei Tagen waren alle Bewohner:innen im neuen Wohnhaus.

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Die Teamer:innen unterstützen die Bewohner:innen beim Zügeln tatkräftig.

Der Umzug fiel vielen auch schon über ein Jahr vor dem wirklichen Umzug (Zeitungsbericht: Wipkinger) nicht leicht. Wechsel und Umzüge sind gerade für Menschen in schwierigen Lebensumständen nicht leicht. Und trotzdem haben der Umzug und die ganzen gemeinsamen Planungsphasen gut geklappt. Hinzu kam, dass die zukünftigen Bewohnenden das neue Haus von Innen erst Ende Oktober erstmals inspizieren konnten. «Vorher gab es noch nicht so viel zu sehen, da das Haus komplett renoviert wurde. Die Grösse der Räume und Wohnungen, die modernen Küchen und Badezimmer sowie die schönen Parkettböden und Balkone sorgten bei der Besichtigung für Begeisterung.» 

Wollishofen
Das Team und die Bewohnenden sind froh, in Wollishofenein neues Zuhause gefunden zu haben.

Der Teamleiter ergänzt, dass sich diese Vorfreude nun auch nach dem Umzug bestätigt hat. Die Menschen – und auch zwei Hunde – fühlen sich wohl im Haus, und auch andere Vorzüge der neuen Lage etablieren sich langsam. Die Apotheke und die Läden zum Einkaufen sind sogar näher als bisher und die ÖV-Anbindung ist praktisch vor der Haustüre. Solche Aspekte erleichtern das Einleben im neuen Haus und im neuen Quartier enorm. «Eingeweiht haben wir das neue Wohnhaus mit einer gemütlichen Weihnachtsfeier samt Weihnachtsbaum», erzählt Philipp Schneider. Und mittlerweile sei bereits so etwas wie Alltag eingekehrt im neuen Wohnhaus Wollishofen.